Fenstereckenpolster


Ja was ist das denn nun schon wieder? Fenstereckpolster Beginn

Wenn du mich fragst ist es beinahe eine Schande,
dass es das noch nicht zu kaufen gibt.( vielleicht auch doch, aber meinereiner hat nicht danach gesucht und von selbst ist mir so etwas noch nicht zu Gesicht oder Ohren gekommen). Wie bereits hier erwähnt,  stehen in unserer Kita die Fenster oft weit offen. Wo es offenstehende Fenster gibt lauern auch Gefahrensituationen ( in unserem Fall exakt in Kopfhöhe). Tja, is wie s is,  ne. 

Überlegt und nachgedacht. Zeichnungen aufs Papier gebracht. Getüftelt, ausprobiert und verworfen. Dann kam mir die perfekte Lösung, ACHTUNG: Einfach die Fenster geschlossen lassen! Zack fertig Punkt.

Nein natürlich nicht, lach. Ein Polster in Form eines Zeitschriftenstehsammlers (was ist denn das für ein wer Wort?) war/ist die Idee welche mich letztendlich überzeugte. Natürlich wesentlich kleiner, dafür mit Klettband an der Innenseite…!  Genial! Stoff fand sich im Bestand. Der selbe welcher schon für die Luftballonhülle dran glauben mußte.

Dicke des Fensters abmessen und wie hoch beziehungsweise wie weit der Schutz reichen soll. Diese Länge mittig markieren.

Also angenommen das Fenster ist 8 cm dick und die Polsterlänge soll um die Ecke rum eine Gesammtlänge von 22 cm messen. Dann zeichnest du zwei 22 cm lange Linien im Abstand von 8 cm parallel zueinander. Danach markierst du die 22 cm mittig, bedeutet  ein Strich bei 11 cm. Von der Markierung nach rechts und nach links jeweils eine  11 cm lange Linie ziehen. Vom Ende dieser Linie wiederum jeweils wieder eine Linie hoch zum äußeren Ende der 22 cm Linien. Dann hast du eine Art breiten Pfeil, hoffentlich auf Pappe, gemalt. Dieser ist dein Schnittmuster. 

Die „Spitze“ des Pfeils wird an den Stoffbruch gelegt. Aufzeichnen und ausschneiden. Nahtzugabe nicht vergessen. Die ist ja individuell. Jeder hat da sein bevorzugtes Mass. 

Für die Polsterung kam einmal Luftpolsterfolie und ein anderes mal ein simples Schwammtuch zum Einsatz. Mein Favorit ist das Schwammtuch. Die Folie verliert mit jedem „falschen“  Stich ein wenig Luft und somit ihre gewünschte Polstereigenschafft.

Das Polstermaterial mit der selben Schablone arbeiten,  ohne NZ ausgeschneiden und auf eine linke Stoffseite heften. Dann den oberen Pfeilbereich  rechts auf rechts schliessen. Wenden. Die seitlichen spitzen Spitzen laut Markierungszahl ( siehe Schablone) mit dem geraden Teil zusammen führen und die vier Stofflagen auf jeder Seite zusammen nahe. 

Zum Schluß noch die gerade Naht schließen. Hier habe ich die Nahtzugabe nach innen gefaltet und von außen drüber genäht.Dann das gute Teil so wenden, dass die Nähte innen liegen und je Seite ein passendes Klettband an  die Innenseiten nähen. Die Gegenstücke an den Fensterrahmen kleben, fertig. 

Bestimmt gibt es eine simple Möglichkeit das ganze ohne sichtbare Nähte herzustellen. Ist mir nicht eingefallen. Uns langt es so aber vollkommen. Nobody is perfect 😉 ♥!

Nun müssen wir nicht mehr ganz so doll  8 geben. Platzwundengefahr gebannt, Daumen hoch!

Fühl dich lieb gegrüßt ♥ von LOGO_Tinkerkwieny ausgeschnitten

….erzähl mal, kannst du hiermit was anfangen?

gerne verlinkt bei creadienstag, Handmade on tuesday , meertje und DienstagsDinge


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2 Gedanken zu „Fenstereckenpolster

  1. Das finde ich eine richtig pfiffige Idee! Genial!
    Darum liebe ich unser Hobby auch so sehr – man kann sich einfach nähen, was man gerade braucht. Perfekt gelöst!!!
    LG, Annette

    Gefällt mir

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