# Beton dritte Aktion & Fazit


 

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Beton ist vielseitig. Du kannst ihn lassen wie er ist,  ihn bemalen, bekleben, feilen und besprühen. Natürlich kannst ja du auch diverse Dinge mit einbetonieren. Gewollt oder aus Versehen, weil du es nicht mehr raus bekommst, ;)! So geschehen hier:

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Für den Innenbereich gibt es verschiedene Verwendungsmöglichkeiten genauso wie für den Außenbereich.

Auch wenn ich nicht dadrauf zurückgegriffen, sondern einfach gemischt und ausprobiert habe. Literatur zu dem Thema “ Beton “ findest du reichlich.  Darum verzichtet meinereiner hier auf all zu detaillierte Ausführungen bezüglich der Verarbeitung und Handhabung und den unzähligen kreativen Möglichkeiten. Vom klobigen Möbelstück bis zum filigranen Kettenanhänger ist soo viel machbar.
Trau dich ruhig mal ran. Klar es macht ein wenig Staub, aber meiner Meinung nach lohnt es sich. Das gute Gefühl danach macht den Aufwand auf jeden Fall wet.

 

 

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Hier eine Auswahl verschiedenster Formen die du verwenden kannst. Silikon Formen sind genial, Daumen hoch !

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Wenn die Betonteile dann guut getrocknet sind, dafür solltest du schon ein paar Wochen einplanen, geht es ans bemalen, besprühen oder bekleben. Dafür eignen sich Buntstifte gleichermaßen wie Acrylfarbe, verdünnt oder unverdünnt. Sicher kann man auch noch andere Farben verwenden. An Acrylfarben gefällt mir die einfache Handhabung. Du kannst sie mischen und die Pinsel sind ohne Lösungsmittel einfach mit Wasser zu reinigen

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Zu allererst habe ich alles wo Farbe hin sollte weiß grundiert. Macht man ja bei vielem so, damit die Farben der Deckschicht klarer erscheinen.

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Die Teelichthalter und Schälchen sind nur teilweise bemalt. Denn es soll zu erkennen sein mit welchem Material gearbeitet wurde, ;)!

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Für den Gugelhupf gab es eine Puderzuckerdecke, aus weißer Acrylfarbe, sowie eine Häkelbordüre. Bei diesem Kuchen habe ich in die Standfläche Abstandhalter einbetoniert. Wenn er im Freien als Deko dient steht er trockener.

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Das mit dem „Blattgold “ klappt immer noch nicht so richtig. Wie du an der Muschel vielleicht erkennen kannst.

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Zu guter Letzt noch einmal ein Gummibärchen mit BLING BLING.

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Manchmal ist weniger tatsächlich mehr.

Kommen wir nun zu meinem Fazit.

Nachdem der gesamte Beton verarbeitet war. Und die entstandenen „Rohlinge “ das Zwischennlager “ erreicht hatten. Schauten wir ( der tinkerprinz und meine Wenigkeit) uns das bunte graue Sammelsurium leicht skeptisch, meinereins auch ein wenig stolz aber stumm an.
Tinkerprinz: “ Und was willste jetzt damit „“
Moi: “ Weiß ich auch nicht.“
Lol

Na klar, die Idee war zunächst es endlich auch mal gemacht zu haben. Deko ist ja auch nie weg, nae. Dann hat man zudem auch noch die Möglichkeit das ein oder andere zu verschenken. Oder zum verkaufen mit auf den nächsten Flohmarkt zu schleppen. Die letzte Optionen scheidet für mich eher aus.

Ganz ehrlich, mein Lieblingshobby wird es sicher nicht. Meine Ungeduld und auch die Handhabung samt dem Dreck, das ist nicht wirklich meins.

Es gibt für alles im Leben eine Zeit. Dies war meine Betonzeit. Das bedeutet allerdings nicht, dass diese Zeit nie wieder kommen wird.
Sind Meinungen nicht auch dazu da sie mal zu ändern.
Wie sagte schon Konrad Adenauer:

Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern !!!

Das lustige ist: Kurz nach dieser Feststellung erreichte mich eine Nachricht von Kerstin in der es hieß: “ Also mein Lieblingshobby wird das nicht mit dem Beton. Erstens der Dreck, zweitens die Warterei und drittens weiß ich nicht wirklich etwas mit den Sachen anzufangen.

ZWEI DOOFE → DREI GEDANKEN !!! lach

Nun kannst du noch beim creadienstag oder/und bei Dienstagsdinge reinschauen, oder auch nicht, ;). Oder erzähl doch mal von deinen Betonerfahrungen!

♥ sei lieb gegrüßt bis bald ♥ tinkerkwieny

am Ende de Woche wird verlinkt bei WeeKeND WoNDeRLaND

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2 Gedanken zu „# Beton dritte Aktion & Fazit

  1. Beton ist sehr umweltschädlich. Er wird zu einem großen Teil aus Sand gewonnen und Sand ist mittlerweile, aufgrund des hohen Betonverbrauchs in der Welt, eine Mangelware. Grund ist hierfür, dass sich Wüstensand nicht zur Betonherstellung eignet, die Körnung ist viel zu glatt und hält nicht aneinander. Deswegen wird Sand aus Stränden, Fluss- und Meerbetten verwendet. Da wir allerdings in den letzten Jahrzehnten so viel zu betoniert haben, ist es nicht mehr umweltverträglich noch mehr Sand aus diesen Räumen zu entnehmen. Viele Strände sind bereits auf dem Rückgang und verschlimmern so das Problem der Meeresspiegelansteigung noch mehr. Auch werden in der industriellen Sandgewinnung Lebensräume zerstört. Für mehr Informationen siehe: https://www.youtube.com/watch?v=n568A_C-BJQ
    Ich will dich nicht belehren, sondern für eine breitere Aufmerksamkeit auf das Thema sorgen. Bevor ich rein zufällig auf die Doku gestoßen bin, wusste ich auch nichts von dem Problem.

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