# Beton Prolog & Aktion die Erste


 

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Da führt kein Weg dran vorbei….

 

PROLOG: Bereits im späten Frühjahr saßen Kerstin und meinereiner beim Kaffee und sinnierten gemeinsam über ein neues Hobby.
Unabhängig von einander hatten wir schon über „Beton “ nachgedacht .
Schliesslich nahmen wir uns vor in naher Zukunft eine Beton-Aktion zusammen  in Angriff zu nehmen.
Bei wem blieb offen. Irgendwie fanden wir keinen passenden Termin. Letztendlich hat dann einfachheitshalber jede für sich das Experiment Beton gewagt. Mit ähnlichen MissErfolgen 😉

AKTION: Nach diesem Treffen begann meinereins mit der altbewährten Informationssammlung am Arbeitsplatz – an der Theke – !

Bin ja immer froh ein Gesprächsthema in die Runde werfen oder bei wenig Betrieb im Einzelgespräch ansprechen zu können. Diesmal ging es also um Beton. Dazu hatte fast jeder etwas beizusteuern. Welcher  “ Mann“, ganzer Kerl  will sich die Blöße geben davon keine Ahnung zu haben. Ja gut es gibt auch Schreibtischtäter und auch solche die alles “ machen lassen“, aber mit dehnen rede ich über so ein Thema dann erst gar nicht.

Jedenfalls kamen ganz unterschiedliche Zement- und Beimischmaterial- Empfehlungen, sowie die abenteuerlichsten Zement Wasser Verhältnisse zur Sprache. Die einen sprachen von der Konsistenz eines Kuchenteigs andere rieten eher zum flüssigeren Pfannkuchenteig.

Puuh, eine Hilfe waren all diese Diskussionen nicht. Also ab in den Baumarkt und fertig Zement gekauft. Kleiner Sack > großer Preis    großer Sack > kleiner Preis. Erst einmal einen kleinen Sack mit feinem Zement gekauft. Dazu muss man nur doch Wasser rühren und das richtige Mischverhältnis nach Gespür bestimmen. Denn selbst auf der Verpackung ist kein Mischverhältnis angegeben! Diverse Formen und Förmchen wurden von mir schon seit längerem für diese Betonaktion fleissig gesammelt.

Mit von der Partie

  • leere Puddingbecher aus dem Kühlregal
  • leere Gummibeerendose (Sonderedition – ich liebe Gummibärchen;-) )
  • Silikon Pralinenförmchen
  • Silikon Kuchenformen
  • Springform aus Metall
  • Sandförmchen
  • Fruchtsaftflaschen
  • Milchtüten
  • Joghurtbecher
  • Eisbecher

uvm.! Doch natürlich kam nicht sofort alles zum Einsatz.

Dann brauchts noch eine genügend große Schüssel zum drin mischen, simples Salatoel oder Magarine oder auch Melkfett als Trennmittel, Wasser natürlich, einen Rührbesen und evtl. Steine zum beschweren, Holzstäbchen, ein Tuch sowie einen Arbeitsplatz an welchem es ruhig staubig werden darf. Denn das wird es, egal wie vorsichtig und behutsam du das Zementpulver zu dem Wasser gibst.

Praktisch ist auch ein etwas größeres mit Wasser gefülltes Gefäß zum sofortigem abwaschen der benutzten Arbeitsutensilien. Vor allem die leeren Formen am nächsten Tag solltest du zügig abwaschen.

benutzte Formen

benutzte Formen

Also Wasser und Zement verrühren, peut à peut wie beim backen. Je flüssiger die Masse ist desto länger braucht sie zum trocknen und auf der Trocknungsoberfläche bildet sich eine Pfütze die das Endergebnis unschön aussehen lässt. Was nicht weiter schlimm ist, wenn es die Standfläche sein wird.

Du füllst also die zuvor sorgfältig mit Trennmittel behandelten Formen mit der angemischten Betonmasse. Nicht auf einmal sondern wiederum peut à peut. Zwischendurch klopfst du die Form mit Gefühl immer mal wieder auf, damit sich die Luftblasen nach oben bewegen. Bei durchsichtigen Formen kann man sehr schön mit einem Holzstäbchen oder Löffelstiel nach Lufteinschlüssen schauen und diese dann sachte verrühren. Je besser sich die Masse verbindet desto feinporiger wird das Ergebnis. Die gefüllten Formen zum aushärten auf eine ebene Unterfläche stellen.

Flasche in Puddingbecher

Flasche in Puddingbecher

Nun heißt es sich in Geduld üben. Trocknen lassen. Mindestens 24 Stunden bevor du ganz vorsichtig versuchst die Betonfiguren ruckartig aus der Form zu stürzen. Hand drunter !!!

erste Ergebnisse Beton

erste Ergebnisse Beton

Zu viel Melkfett hinterlässt unschöne Reste, siehe bräunliche Stellen z.B beim Gummibärchen

Nach dem erfolgreichen Stürzen kann man die Objekte so belassen, oder man lässt sie weitere 4 Wochen ( je nach Luftfeuchtigkeit) austrocknen und kann sie dann zum Beispiel mit Acrylfarbe, verdünnt oder unverdünnt, bemalen. Meinereiner wird es so und so machen. Nun also erst einmal warten und warten und warten, grrr!

 

Fürs erste war es das heute. Die zweite Aktion stelle ich dir dann demnächst hier vor.

 

Bis dahin viel Spass beim Kopfkino, beim creadienstag und mit DienstagsDinge

 

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Ein Gedanke zu „# Beton Prolog & Aktion die Erste

  1. Huhu, habe gerade auf meinem Blog einen mit den, endlich bunten, Windlichtern aus Beton gezeigt. Finde es total lustig mit dem Beton! Kann man nur empfehlen!

    Liebe Grüße

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